cartina


Antonini Graniti SA
CH-6532 Castione


Der 1865 gegründete Betrieb steht bereits in der vierten Generation. Beim Bau der Gotthard-Eisenbahnlinie noch im Kanton Uri ansässig, dislozierte das Unternehmen Ende des 19. Jahrhunderts ins Tessin und eröffnete einen eigenen Steinbruch in Riviera. Nach dem gescheiterten Versuch, alle Tessiner und Urner Steinbrüche in einem Unternehmen zusammenzuschliessen, übernahm der Betrieb die Konkursmasse, vor allem die Steinbrüche von Cresciano, Castione und Wassen/Göschenen. Cresciano bildete während Jahrzehnten den Mittelpunkt des Unternehmens. Noch in den fünfziger Jahren arbeiteten mehr als 100 Arbeiter im Steinbruch. Durch den Kauf moderner Maschinen gewann Castione jedoch zunehmend an Bedeutung. Die einst ausschliesslich manuelle Bearbeitung der Natursteine wandelte sich vom Handwerk zur mechanisierten Tätigkeit. In den ersten Jahren wurden nur Steine aus den eigenen Steinbrüchen im Kanton Uri, in Cresciano, Lodrino und später auch Castione bearbeitet. Später folgten andere Tessiner und auch ausländische Materialien. Zu den ersten mechanischen Werkzeugen - Mehrblattsägen und Stockhammer -, die heute in perfektionierter Form weiterhin verwendet werden, kamen mit der Zeit Fräsen, automatische Diamantschleifen, Mehrblattfräsen, Diamantdrähte, Poliermaschinen mit Förderband und kombinierte Geräte, die die Platten abwechselnd flammen, abstocken, mattieren und waschen. Die Produktionskapazität konnte dank Mechanisierung und Rationalisierung beträchtlich gesteigert werden und erreicht monatlich 2000 m2 und mehr. Eine enge Zusammenarbeit mit Betrieben in der Region, in der sich die jeweiligen Bauten befinden, stellt die Verwendung der eigenen Produkte sicher. Dies ermöglicht einen ständigen und unbürokratischen Kontakt mit den betreffenden Architekten und Bauleitungen.

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